Häufiger bestellen
Kleinere Bestellmengen ermöglichen häufigere Lieferungen und damit eine frischere Warenversorgung.
Innovationen & Projekte
Wir entwickeln eine Verpackung, die leichter zu handhaben, materialsparend, stabil und vollständig automatisierungsfähig ist.

Warum Veränderung nötig ist
Die verbreitete Verpackung für 360 Eier geht auf Holzkisten des 19. Jahrhunderts zurück. Heute besteht sie aus Wellpappe – das Grundformat ist aber geblieben.
Je nach Gewichtsklasse bringen 360 Eier etwa 21 bis 25 Kilogramm auf die Waage. Kleinere Gebinde reduzieren das Gewicht, erhöhen jedoch häufig Arbeitsaufwand und Materialverbrauch.
Die Entwicklung der letzten Jahre
Neben dem klassischen Karton für 360 Eier haben sich zunehmend Kartons für 180 oder 90 Eier etabliert.
Kleinere Bestellmengen ermöglichen häufigere Lieferungen und damit eine frischere Warenversorgung.
Ein gefüllter 360er Karton ist schwer. Kleinere Einheiten lassen sich leichter bewegen und handhaben.
Auch Kunden mit drei oder sechs Eierlagen erwarten heute eine geschützte Transportverpackung.

Das Gewicht als Problem
360 Eier wiegen abhängig von der Gewichtsklasse etwa 21 bis 25 Kilogramm. Damit werden zahlreiche Richt- und Grenzwerte für das manuelle Heben und Tragen erreicht oder überschritten.
Beim Bewegen von Lasten soll der Rücken möglichst gerade und aufrecht bleiben. Das ist bei großen, schweren und unhandlichen Kartons im Arbeitsalltag nicht immer leicht einzuhalten.
Arbeitsschutz betrifft die gesamte Belegschaft.
Nimmt man die einschlägigen Empfehlungen ernst, ist die übliche 360er Verpackung nicht für alle Beschäftigten gleichermaßen gut handhabbar – insbesondere nicht für viele Frauen sowie jüngere und ältere Mitarbeitende.
Grundlage der bisherigen Betrachtung: Bayerisches Landesamt für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik.
Blick nach vorn
Wir sind überzeugt, dass sich die Entwicklung zu besser handhabbaren Verpackungen fortsetzen wird. Eine möglichst geringe körperliche Belastung ist entscheidend, um Arbeitsplätze für mehr Menschen zugänglich zu machen und Mitarbeitende langfristig im Unternehmen zu halten.
Auch volkswirtschaftlich ist es wichtig, Arbeitsplätze zu schaffen, die nicht nur einer kleinen, besonders belastbaren Personengruppe offenstehen.
Kleinere Kartons allein reichen nicht
Beim Wechsel auf 180er oder 90er Kartons sinkt zwar das Einzelgewicht. Der Arbeitsaufwand steigt jedoch deutlich: Das Verpacken eines Kartons benötigt unabhängig davon, ob 360, 180 oder 90 Eier enthalten sind, nahezu die gleiche Zeit.
Gleichzeitig steigt der Kartonagebedarf je Ei. Nach unserer bisherigen Betrachtung beginnt er beim 360er Karton bei etwa 3,6 cm² je Ei, liegt beim 180er Karton bei etwa 5,05 cm² und erreicht beim 90er Karton etwa 6,6 cm².

Nachhaltigkeit
Aktuell werden Umkartons überwiegend aus Wellpappe hergestellt. Beim Wechsel zu kleineren Standardkartons steigt der Materialeinsatz pro Ei deutlich.
Deshalb war von Beginn an klar: Unsere neue Verpackung soll nicht nur leichter zu tragen sein, sondern den Kartonverbrauch je Ei gegenüber einem gewöhnlichen 180er Karton deutlich reduzieren.
Unsere Ziele

Das Ergebnis im Blick

Die Lösung im Detail
Durch eine vollständig automatisierbare Verarbeitung erwarten wir keine Kostensteigerung gegenüber dem klassischen 360er Karton.
Der Deckel lässt sich einfach lösen, die Eierlagen können bequem entnommen werden. Kennzeichnungen wie Mindesthaltbarkeitsdaten bleiben sichtbar und die Ware sauber deklariert.
Formschlüssige „Nasen“ greifen zuverlässig ineinander und reduzieren das Risiko, dass die gestapelte Ware verrutscht.
Das Innenmaß entspricht einem 15er Eierkarton. Dadurch können unter anderem 15er-Lagen, Mulika- und Unika-Systeme sowie 120 Eier in Family-Packs verpackt werden.